Samstag, 12. Januar 2008

Klinsmann und das Bayern-Trainer-Theater

München - Es war eine turbulente Entwicklung mit einem sensationellen Ausgang.


Jürgen Klinsmann war zwischen 2004 und 2006 deutscher Nationaltrainer
Vorschau Jürgen Klinsmann war zwischen 2004 und 2006 deutscher Nationaltrainer
Seit Ende 2006 wurde Jürgen Klinsmann weltweit bei etlichen Klubs und Nationalmannschaften immer wieder als möglicher Trainer gehandelt.
Beim FC Bayern München begann die Disskussion um Ottmar Hitzfelds Nachfolge im Oktober 2007.
Sport1.de präsentiert die Chronologie, bis sich nun die Wege von Klinsmann und den Bayern kreuzten und der Schwabe als Hitzfelds Nachfolger präsentiert wurde:
7. Dezember 2006: Klinsmann beendet Gespräche mit dem US-amerikanischen Verband. Wenige Wochen nach dem WM-Turnier war der Wahl-Amerikaner mit der USSF in Verhandlungen getreten.
1. April 2007: Klinsmann sagt aus familiären Gründen dem FC Chelsea ab, der sich um ihn bemüht hatte.
26. April 2007: Klinsmann wird als neuer "arena"-Experte vorgestellt, das Engagement kommt aber nach dem Aus des Pay-TV-Senders nicht zu Stande.
20. August 2007: Klinsmann wird bei seinem Ex-Klub Tottenham Hotspur als Teammanager gehandelt.
10. Oktober 2007: Klinsmann wird mit dem österreichischen Meister Red Bull Salzburg in Verbindung gebracht.
Sport1-Quiz
Wie viele Spiele absolvierte Klinsmann für die deutsche Nationalmannschaft?
101
154
211
13. Oktober 2007: Ottmar Hitzfeld kokettiert erstmals mit einem Engagement als Schweizer Nationaltrainer.
8. November 2007: Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge übt nach dem 2:2 des Rekordmeisters im Uefa-Cup gegen die Bolton Wanderers scharfe Kritik an Hitzfelds Rotation und löst damit die Trainerdebatte aus.
9. November 2007: Ein mögliches Engagement Klinsmann bei Los Angeles Galaxy zerschlägt sich.
12. November 2007: Rummenigge geht bei der Jahreshauptversammlung mit Hitzfeld auf Schmusekurs.
17. November 2007: Klinsmann ist Trainer-Kandidat des australischen Verbandes.
23. November 2007: Manager Uli Hoeneß stellt Rekordnationalspieler Lothar Matthäus einen Job bei den Bayern in Aussicht. Zeitgleich empfiehlt Franz Beckenbauer den ehemaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann für die Nachfolge des gefeuerten Steve McClaren als englischen Teammanager.
19. Dezember 2007: Hitzfeld erklärt nach dem 6:0 im Uefa-Cup gegen Aris Saloniki, dass er eine Entscheidung über seine Zukunft getroffen habe, diese aber erst im Januar verkündet werde.
Sport1 Thema
Klinsmanns Verpflichtung - Reaktionen
Bastian Schweinsteiger: "Wir deutschen Nationalspieler wissen, was er für ein Typ ist, deshalb sind wir positiv gestimmt."
1. Januar 2008: Hoeneß bestätigt, dass Hitzfeld die Bayern am Saisonende verlässt.
2. Januar 2008: Hitzfeld gibt seinen Abschied zum Saisonende offiziell bekannt. Für seine weitere Zukunft habe er zwei Optionen: die Schweizer Nationalmannschaft oder einen Expertenjob im Fernsehen.
3. Januar 2008: Die Trainersuche bei den Bayern beginnt. Als Kandidaten werden die Deutschen Jürgen Klinsmann, Armin Veh, Jürgen Klopp, Lothar Matthäus sowie auch Bernd Schuster von Real Madrid ins Spiel gebracht. Aber auch die drei Niederländer Marco van Basten, Frank Rijkaard und Guus Hiddink sowie die Starcoaches Jose Mourinho, Arsene Wenger, Rafael Benitez und Marcello Lippi werden genannt.
11. Januar 2008: Die Bayern präsentieren Klinsmann als ihren neuen Trainer ab 1. Juli 2008.

Freitag, 11. Januar 2008

Ablöse soll bei zwölf Millionen Euro liegen

Breno-Wechsel zu Bayern perfekt

Jetzt hat auch die FC Bayern die Verpflichtung des Brasilianers bestätigt.

Mit der Verpflichtung des brasilianischen Fußball-Talentes Breno hat der FC Bayern München kurz vor Weihnachten noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und seine Rekord-Ausgaben im Jahr 2007 auf 84,5 Millionen Euro gesteigert. Der deutsche Rekordmeister bestätigte am Freitag (14.12.2007) die Verpflichtung des 18 Jahre alten Innenverteidigers vom brasilianischen Meister FC Sao Paulo zum 1. Januar 2008. Breno Vinicius Borges, genannt "Breno", hat nach der erfolgreichen medizinischen Untersuchung in München einen Viereinhalbjahresvertrag bis zum 30. Juni 2012 unterzeichnet. "Wir sind sehr froh, dass wir mit Breno einen jungen und hoch talentierten Spieler verpflichten konnten", sagte Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge auf der Internetseite des Vereins. Rummenigge bemühte sich zugleich, die Erwartungen an Breno zu bremsen und bezeichnete den Transfer deswegen als "eine Verpflichtung für die Zukunft".

Breno ist Brasiliens Entdeckung des Jahres 2007

Über die Höhe der Ablösesumme vereinbarten beide Vereine Stillschweigen. Sie soll nach brasilianischen Medienberichten 18 Millionen Dollar betragen, umgerechnet 12,3 Millionen Euro. Damit wäre Breno nach Franck Ribéry (25,0 Millionen Euro) und Miroslav Klose (15,0) der drittteuerste Saisoneinkauf der Bayern; noch vor Luca Toni und Marcell Jansen, die jeweils 11 Millionen Euro kosteten. Der brasilianische U-20-Nationalspieler und Kapitän der Olympia- Auswahl bestritt in der vergangenen Saison 22 Spiele für Sao Paulo, erzielte zwei Tore und wurde mit dem Traditionsclub Meister. Nationaltrainer Dunga plant fest mit ihm für das Olympische Turnier im August 2008 in Peking. Von den brasilianischen Sportjournalisten war Breno zur "Entdeckung der Saison 2007" gewählt worden. Der frühere Bayern-Profi und heutige Bayern-Scout Giovane Elber bezeichnete Breno als "eine absolute Granate". Er sei für sein Alter schon absolute Weltklasse. "Er ist kopfballstark, robust, schnell, beidfüßig", betonte Elber. An Breno war lange Zeit auch der spanische Rekordmeister Real Madrid interessiert gewesen.

Breno wird zum Trainingsstart am 7. Januar den Konkurrenzkampf in München aufnehmen. Er ist der vierte Innenverteidiger neben seinem Landsmann Lucio, dem Argentinier Martin Demichelis und dem Belgier Daniel van Buyten, dessen Position sich durch die Neuverpflichtung zumindest mittelfristig weiter verschlechtern dürfte. Breno ersetzt den Franzosen Valerien Ismael, der im Winter zu Hannover 96 wechselt.

Donnerstag, 3. Januar 2008



Ab 1. Januar 2008
Brasilianer Breno wird ein Bayer

13.12.2007
Elf Tage vor Heiligabend hat sich der FC Bayern schon einmal selbst beschert und einen neuen Spieler für die Profimannschaft „unter den Baum“ gelegt. Am Donnerstagabend erzielten der deutsche Rekordmeister und der brasilianische Erstligist FC Sao Paulo Einigung über den Wechsel von Abwehrspieler Breno Vinicius Borges, genannt Breno, zum 1. Januar 2008. Beim Trainingsauftakt am 7. Januar wird Breno ebenso dabei sein wie im Trainingslager in Marbella vom 13. bis 19. Januar.„Wir sind sehr froh, dass wir mit Breno einen jungen und hoch talentierten Spieler verpflichten konnten“, zeigte sich Bayerns Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge erfreut über den bevorstehenden Wechsel des 18 Jahre alten Innenverteidigers an die Säbener Straße und bezeichnete diesen als „eine Verpflichtung für die Zukunft.“ Nach erfolgreicher medizinischer Untersuchung wird Breno einen Vertrag über viereinhalb Jahre bis zum 30. Juni 2012 unterzeichnen. Über die Höhe der Ablösesumme vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.Eine absolute GranateDer brasilianische U-20-Nationalspieler und Kapitän der Olympia-Auswahl war in der abgelaufenen Spielzeit, seiner ersten im Profi-Bereich, der große Aufsteiger in der ersten brasilianischen Liga. Auch dank seiner starken Auftritte holte der FC Sao Paulo bereits fünf Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft – mit gerade einmal 19 Gegentoren in 38 Ligaspielen. Von den heimischen Sportjournalisten würde er jüngst zur „Entdeckung der Saison 2007“ gewählt.„Er ist eine absolute Granate“, lobte der ehemalige Bayern-Profi Giovane Elber seinen Landsmann, der in 22 Spielen zwei Tore erzielte. „Für sein Alter ist er schon absolute Weltklasse. Er ist kopfballstark, robust, schnell, beidfüssig und für sein Alter besitzt er eine enorme Ruhe. Er ist ruhig am Ball, er schlägt ihn nie blind nach vorne und sucht immer den Mitspieler. Er grätscht nur selten und versucht immer vor seinem Gegenspieler am Ball zu sein“, so Elber weiter.Auch Real buhlte um BrenoNeben dem FC Bayern waren auch andere europäische Spitzenklubs wie Real Madrid, der AC Mailand, Juventus Turin oder der AC Florenz an der Verpflichtung des Abwehrspielers interessiert. „Ich will in einer großen Mannschaft spielen“, hatte Breno, der sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der rechten Abwehrseite einsetzbar ist, noch vor kurzem betont. Nun ist er beim FC Bayern – und kann seinen Beitrag zu einer großen Mannschaft leisten.