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| Hitzfelds Rückkehr | | ||
| | 27.08.2007 Bei den Grasshoppers, Hitzfelds dritter Trainerstation (1988-91), hat der heute 58-Jährige seine ersten beiden Meistertitel gewonnen, dazu zwei Mal den Schweizer Pokal sowie einmal den Supercup. 16 Jahre nach seinem Abschied aus Zürich kommt es jetzt zum Wiedersehen, für das sich Hitzfeld viel vorgenommen hat. „Ich habe einen besonderen Ehrgeiz, gegen die Grasshoppers zu gewinnen“, sagte er vor dem Spiel. Comeback von Podolski Doch nicht nur aus persönlichen Gründen fiebert der Bayern-Trainer der Partie entgegen. Das Duell zwischen dem Schweizer und dem Deutschen Rekordmeister besitzt auch sportlichen Wert. „Für mich ist dieses Spiel wichtig, weil es Aufschluss gibt über die Verfassung einzelner Spieler“, erklärte Hitzfeld. So werde Lukas Podolski in Zürich erstmals seit seiner Knie-Operation im April wieder für die Profis des FC Bayern zum Einsatz kommen, kündigte der „General“ an. Zuletzt sammelte „Poldi“ zweimal bei den FCB-Amateuren Spielpraxis. „Es geht jetzt Schritt für Schritt“, sagte Hitzfeld, der überlegt, den Stürmer eventuell in den Kader für das Bundesligaspiel in Hamburg kommenden Sonntag zu nehmen. Ismael in der Startformation Auch für Valérien Ismael wird das Spiel gegen die Grasshoppers ein wichtiger Test. Der Innenverteidiger, der nach einem Jahr endgültig mit seinem Schien- und Wadenbeinbruch abgeschlossen hat, „wird zum ersten Mal von Beginn an spielen“, sagte Hitzfeld. Wie Podolski kam auch Ismael zuletzt bei den Amateuren zum Einsatz, beim Franz-Beckenbauer-Cup gegen den FC Barcelona hatte er zudem ein Zwei-Minuten-Comeback gefeiert. Darüber hinaus werden auch Reservisten wie Daniel van Buyten oder Andreas Ottl am Dienstag die Chance bekommen, sich zu zeigen. Hitzfeld kündigte seine bekannte Rotation an. Mit einer B-Elf wie zum Beispiel gegen Mallorca werde der FC Bayern aber nicht auflaufen, betonte der Trainer. „Wir werden alle Stammspieler mitnehmen, die einsatzfähig sind.“ Ehre für den FCB Viele Alternativen besitzt Hitzfeld ohnehin nicht, da mit Luca Toni, Miroslav Klose, Jan Schlaudraff, Willy Sagnol, Jose Ernesto Sosa, Marcell Jansen und Mats Hummels sieben Spieler verletzt sind. Toni Kroos ist zudem abgestellt zur U17-Weltmeisterschaft. Trotzdem nehmen die Bayern die Partie gegen die Grasshoppers, bei denen mit Hanspeter Latour ein bekanntes Gesicht aus der Bundesliga auf der Trainerbank sitzt, ernst, nicht zuletzt weil es auch eine große Ehre ist, als letzte ausländische Mannschaft im 78 Jahre alten Stadion Hardturm antreten zu dürfen. In den nächsten Jahren wird auf dem Gelände ein neues Stadion entstehen. Hitzfelds letzter Sieg „Dass dieses Freundschaftsspiel noch kurz vor der endgültigen Schließung des traditionsreichen Stadion Hardturm, in dem auch ich tolle Momente erlebt habe, möglich wird, freut mich besonders und motiviert uns alle, den Zuschauern nochmals ein Fußballspektakel zu bieten“, sagte Hitzfeld. Noch einmal will er seine alte Wirkungsstätte als Sieger verlassen. | ||
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